Das Wort Hute bezeichnete früher eine Weidefläche, auf der das Vieh der gesamten Gemeinde zusammengetrieben wurde. Im Sommmer dienten die großen freistehenden Buchen dem Vieh als Sonnenschutz und im Herbst boten die Buchecker Abwechslung auf dem Speiseplan.
Seit 1967 wurde der Hutebetrieb jedoch eingestellt, sodass die Flächen teilweise verbuschten und vor ca. 20 Jahren freigeschnitten werden mussten. 1937 wurden bereits sieben Buchen zu Naturdenkmälern ausgewiesen.
In dem 33 Hektar großen Naturschutzgebiet mit dem treffenden Namen "Strickshute" haben die meisten Hutebuchen mit einem Alter von ca. 300 Jahren ihr Höchstalter errreicht, sodass bereits einige Exemplare abgestorben sind. Diese werden jedoch nicht entfernt, da der absterbende Stamm zahreichen Tieren wie Spechten, Eulen und Kleintieren, sowie auch Wildkatzen Nahrung und Unterkunft bietet. In hohlen Astlöchern brüten verschiedene Vogelarten und neue Pflanzen keimen auf dem Totholz.
An der "Genusswanderung" bei herrlichem Wetter fanden sich leider nur vier Teilnehmer zu der von der NABU Ortsgruppe Lixfeld zum fünften hessischen Naturschutztag organisierten Aktion ein.